Die nationale Touristenstraße Rondane folgt dem Grenzland zwischen dem Rondanemassiv und einer sehr gut bewahrten Kulturlandschaft. Sowohl von Süden als auch von Norden kommend, liegt Rondane wie eine Kulisse entlang der Strecke.
Von dem preisgekrönten Rastplatz Sohlbergplassen hat man genau den Blick auf das Bergmassiv, den Harald Sohlberg in seinem Gemälde "Winternacht in Rondane" festgehalten hat. 1914 schrieb er in sein Tagebuch: "Allein wegen dieses einen Gemäldes könnte ich schon mit meinem Lebenswerk zufrieden sein". Es hängt in der Nationalgalerie in Oslo.
Der Rondane Nationalpark wurde 1962 als Norwegens erster Nationalpark eingerichtet. Rondane trägt charakteristische Zeichen der Eiszeit. Ein trockenes Klima und festes Gelände sind Qualitäten dieses Wandergebiets, das mit gekennzeichneten Wanderwegen und mehreren Touristenhütten erschlossen ist. Rondane ist das Habitat eines der letzten Wildrenstämme Norwegens.
Die Straβe ist ein Stück Kulturgeschichte. Das Bergwerk "Folldal gruver" ist ein Kulturdenkmal aus dem 18. Jh., das die alte Bergwerksiedlung und auch die damaligen Klassenunterschiede zeigt. Henrik Ibsens Peer Gynt trifft in Strømbu den Krummen. Strømbu ist heute ein beliebter Ausgangspunkt für Bergwanderungen in Rondane.
Der grüne Abschnitt Rondane von Enden nach Folldal ist 48 km lang.
Das Norwegische Straßenbauamt kann Touristeninformationen leider nicht direkt erteilen und bittet deshalb darum, sich an die örtlichen bzw. regionalen Fremdenverkehrseinrichtungen zu wenden. Links zu örtlichen bzw. regionalen Fremdenverkehrseinrichtungen finden Sie im linken Menü.