Die Lofotinseln erstrecken sich 200 km ins Nordmeer hinaus. Starke Gezeitenströme flieβen in den Sunden zwischen den Inseln. Sie sind, neben der Nähe des offenen Meers, eine wichtige Ursache des Fischreichtums und der Kulturgeschichte dieser Gegend.
An der geschützten, dem Festland zugewandten Seite der Lofoten liegen die Fischersiedlungen mit ihren charakteristischen Fischerhütten, z. B. Henningsvær und Nusfjord. Auf Nebensträßchen kommt man auch nach Eggum und anderen idyllischen Plätzchen an der dem Meer zugewandten Seite, wo im Sommer die Mitternachtssonne über dem Horizont steht.
Angeln, Paddeln, Seerafting, Klettern, Golf und Tauchen sind gefragte Aktivitäten. Doch nicht nur aktive Menschen finden hier ihr Eldorado; wer die Ruhe und Stille sucht, findet sie in den zahlreichen einsamen Sandbuchten. Die Lofotfischerei, bei der Kabeljau gefangen wird, findet im Winter statt. Sie bildet bis heute die Grundlage der Besiedlung des Archipels.
Nicht nur Auto-, auch Fahrradfahrer sind auf den Inseln willkommen. Von Bodø und Moskenes verkehren Schiffe nach Værøy und Røst, zwei kleine, dem Meer zugewandte Inseln. Auf den Vogelinseln südlich von Røst nisten Millionen von Seevögeln. Wale, Robben und Schwertwale sind häufig zu sehen. Auf organisierten Bootausflügen können Vögel und Meerestiere aus nächster Nähe beobachtet werden.
Der grüne Streckenabschnitt Lofoten zwischen Fiskebøl und Å ist 166 km lang.
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